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Der Verein Simbiosis - Mensch und Natur e.V.

Große Bäume bieten Schutz für Tiere und Pflanzen

Die aktiven Mitglieder des Vereins SIMBIOSIS - Mensch und Natur. e.V. sind nicht nur Naturfreunde, sondern haben langjährige Verbindungen zu Bolivien, halten sich dort oft auf oder wohnen ganz dort. Wir kennen und lieben die Schönheit des Landes und seine Artenvielfalt und sind uns gleichzeitig der akuten Gefährdung durch menschliche Profitsucht und Gedankenlosigkeit bewusst.

Ostbolivien, der dort Oriente heißt, besitzt noch immer eine unglaublich artenreiche Natur und wir wollen nicht mit ansehen, wie sie zerstört wird. Dafür brauchen wir auch einen Fundus, um für schon besiedelte oder sich in Eigentum befindliche Gebiete unschädliche Nutzungsformen, wie zum Beispiel Naturerlebnis-Tourismus zu verwirklichen oder solches Land aufzukaufen. Weil sich bei uns alle aktiven Mitglieder aus gemeinsamen Erfahrungen kennen, können Sie mit uns persönlich reden oder uns schreiben und damit rechnen, daß Ihre Fragen beantwortet, Ihren Einwänden Rechnung getragen wird und unsere Information vollständig und transparent ist.

12 Gründe für SIMBIOSIS - Mensch und Natur e.V.

Voraussetzung dafür, die 12 Gründe gelten zu lassen ist, daß man überhaupt der Meinung ist, etwas zur eigenen Zufriedenheit in seinem Leben tun zu wollen, das über privaten Genuß und Bereicherung hinausgeht. Daß es sich lohnt, sich und seine Mittel dafür einzusetzen, was auf unserem Planeten an natürlicher Vielfalt und Schönheit in vier Milliarden Jahren entstanden ist, egal wie groß die Chance gegen die fortschreitende Zerstörung noch ist.

  1. Wir arbeiten hauptsächlich in einem Land (Bolivien), in dem ein allgemeines Bewußtsein für Natur- und Artenschutz wenig entwickelt ist. Wir versuchen dort eine Entwicklung zu wirklichem Naturschutz in Gang zu setzen, die hier bei uns schon weiter fortgeschritten ist.
  2. Wir machen alles ehrenamtlich. Kein Geld wird für Verwaltung oder Gehälter der Aktivisten des Vereins verbraucht. Alles eingehende Geld, bis auf einen bescheidenen Prozentsatz für Werbung, Material und Portokosten geht in die konkrete Projektarbeit.
  3. Wir sind in einem Land tätig, das wir kennen und zu dem viele persönliche Bindungen bestehen.
  4. Inzwischen haben wir genug Erfahrungen, um zu verhindern, daß wir "über den Tisch gezogen" werden.
  5. Unsere Mittel werden dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden. Es gibt keine Vermittler oder andere Stellen, bei denen Geld hängen bleibt.
  6. Unsere Tätigkeit schließt die Erziehung und Meinungsbildung zum Natur- und Artenschutzgedanken ein. Unsere Gespräche und Verhandlungen vor Ort konzentrieren sich auf dieses Thema.
  7. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Bolivien kennen wir gut und haben zu ihnen ein besonderes Vertrauensverhältnis aufgebaut.
  8. Die Mehrzahl unserer Aktivmitglieder hat unsere Projekte schon selbst besucht. Dies heißt aber nicht, daß eine Gruppe entstanden ist, die ihre eigenen Ziele verfolgt oder wie in manchen Großorganisationen um eine nach außen geschlossene Gruppe, sondern wir sind offen, für Alle, die sich anschließen wollen. Genauso leicht kann man sich wieder trennen. Jedem der uns eine Weile begleitet hat, fühlen wir uns verpflichtet.
  9. Wer mit uns Kontakt aufnimmt, wird nicht mit vorgedruckten Briefen abgespeist, sondern kann, wenn er oder sie das möchte, mit uns reden und uns begleiten. Wer will, kann sich aktiv beteiligen.
  10. Wir beschränken uns in Südamerika nicht nur auf unser Vereinsprojekt, sondern wir sind dort in vielfältiger Weise aktiv, auch bei privaten Vorhaben, wollen wir den Natur- und Artenschutz voranbringen.
  11. Wir helfen und informieren nach unseren Möglichkeiten auch dann, wenn Mitglieder und Förderer unseres Vereins Fragen oder Anliegen haben, die mit anderen, ähnlichen Aktivitäten in Zusammenhang stehen.
  12. Wir haben keinen gut dotierten Überbau an tatsächlichen oder selbsternannten Naturschutzexperten. Unsere Gruppe besteht aus motivierten Idealisten.



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