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2009: Landkäufe und Bericht über Piso Firme

Die Geldübergabe in Piso Firme

Erwerb eines 200 Hektar großen Naturschutzgebietes

April 2009: Herr Robin Schöck, der seit Anfang an unser Projekt in Piso Firme mit beträchtlichen Zuwendungen mitgestaltete, hat den Erwerb eines zirka 200 Hektar großen Naturschutzgebietes mit vielen großen und alten Bäumen, zum Teil am Ufer des Rio Paraguá gelegen, ermöglicht. Verkäufer war die Kommune Piso Firme. Das Foto zeigt den Vertragsabschluß mit der Geldübergabe in Piso Firme. Der endgültige Vertrag mit der Gemeinde Piso Firme ist auf den 25. Februar 2009 datiert und die Unterschriften wurden vor dem Notar Jose A. Ramirez beglaubigt.
Wer weiteren Wald mit uns und unseren bolivianischen Freunden erwerben möchte, um die Natur zu schützen, kann mit uns Kontakt aufnehmen.

460 Hektar Land in der Chiquitania gekauft

Rechts: unser Haus in Concepción/ChiquitaniaJuli 2009 in der Chiquitania: Zwischen Concepción und San Ignacio de Velasco, etwa 40 km südlich von dem kleinen Ort Santa Rosa de la Roca, haben Vereinsmitglieder mit der Option auf weitere Flächen den Kauf von 460 Hektar Land mitfinanziert, das zum großen Teil mit Primärwald bewachsen ist. Auf dem Grundstück befindet sich ein etwa 80 Hektar großer See. Der Rest ist zur Zeit nicht genutztes Weideland, das für die Renaturierung und vorgesehen ist. Außerdem muß die gesetzliche Bestimmung erfüllt werden, daß das Land eine „soziale Funktion“ erfüllt. Dieses Problem wollen wir so lösen, daß die Natur dabei nicht zerstört wird, wie das anderweitig meistens der Fall ist.
Was dort noch an wildlebenden Tieren vorkommt, müssen wir mit der Zeit auskundschaften. Aber da die Tiere, einschließlich der Vögel, selten standortgebunden sind, kann man davon ausgehen, daß es alles gibt, was auch sonst in der Gegend vorkommt und daß es mehr Tiere werden, wenn sie merken, daß sie dort nicht mehr gestört werden.
Weitere Beteiligungen für Zukäufe sind willkommen. Wenn noch weitere Naturfreunde mitmachen, gelingt es uns ja noch vor dem großen Ausverkauf in einem Meer von Sojaplantagen ein paar Urwaldflächen zu retten. Für uns ist der Erwerb der Flächen die einzige Chance. Wenn wir darauf warten, daß die Politik handelt, ist wohl alles verloren.

Neues aus Piso Firme

  1. An den Cabañas waren wieder etliche Reparaturen fällig und die Ausführungen mussten beaufsichtigt werden.
  2. Die Fahrt nach Piso Firme ist mit den Jahren nicht leichter geworden. Diesmal kam erschwerend hinzu, daß die Benzinversorgung in Bolivien aufgrund politischer Entwicklungen sehr eingeschränkt ist und daß in den abgelegenen Gegenden Benzin, wenn überhaupt, nur zum vierfachen Preis von Kleinspekulanten zu erhalten ist.


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